Romeo Alavi Kia

Walter Kafritsas

(aka Romeo Alavi Kia) zog 1976, nach dem Abitur in Braunschweig (D), nach Wien. Er studierte Gesang, Gitarre und Komposition an der Wiener Universität für Musik und am Konservatorium der Stadt Wien. Bereits während seiner Studien begann er, sich für die Hintergründe von physisch-musikalischen Leistungsdefiziten bei Sängern, Sprechern und Instrumentalisten zu interessieren. Ab 1980 Stimmseminare und Arbeit mit Instrumentalisten. Es folgen jahrelange Studien verschiedener Systeme aus den Bereichen Atem- und Körpertherapie, Meditation, Yoga, Reiki, Medizin, Geistiges Heilen, Metamorphose Technik, Quantencoaching, Geistige Wirbelsäulenbegradigung sowie Karatedo (Renshi 4. Dan). Zunächst widmete er sich einer Laufbahn als Musiker, wirkte als Sänger, Gitarrist und Lautenist in verschiedenen Ensembles und Produktionen in den Bereichen Musik und Theater mit. Ferner schrieb er Musiken für Theater, Film und Fernsehen und produzierte 1989 eine LP mit eigenen Werken (MAQAM). Ein Artikel in der deutschsprachigen Esotera über seine spezielle Art Stimmen zu entwickeln, führte schnell zu einer verstärkten Nachfrage nach seiner Arbeit. Seminare und Workshops im gesamten europäischen Raum waren die Folge. Sowohl musikalische Laien, die an einer Entfaltung ihrer Stimme interessiert waren, als auch professionelle SängerInnen mit sieben Vorstellungen in der Woche, konnten seine Tipps und Hilfestellungen gewinnbringend umsetzen. Im Laufe der Zeit entwickelten ebenso Instrumentalisten ein Interesse daran, ihre Leistungen mit Hilfe der von Romeo entwickelten Technik zu optimieren oder bereits vorhandenen Leistungseinbrüchen zu begegnen. Schließlich verhalfen ein Vortrag und eine Werkstatt beim Kongress der European String Teacher Association der mittlerweile als Integratives Stimmtraining bekannten Methode auch in der Instrumentalpädagogik zu Anerkennung. Seit 2002 bildet Romeo Alavi Kia StimmtrainerInnen aus, die überaus erfolgreich in der von ihm entwickelten Methode arbeiten.

Walter Kafritsas lebt in Wien und leitet das Institut für Integratives Stimmtraining®

Veröffentlichungen:

Stimme - Spiegel meines Selbst

1991 erscheint unter dem Namen Romeo Alavi Kia sein erstes Buch: Stimme - Spiegel meines Selbst (Aurum-Verlag). Es gilt als eines der ersten im deutschsprachigen Raum, die sich dem Thema alternative Stimmbildung widmen und ist mittlerweile in der siebten Auflage mehr als 30.000 mal verkauft worden. In seinem Vorwort schreibt Joachim E. Berendt (1922 - 2000):

Dies ist eine radikale Umkehrung des üblichen Lehrer-Schüler-Verhältnisses. Laotse und die großen Taoisten des alten China haben so gelehrt. Was das Rad zum Rade mache, seien nicht die Speichen, sondern die Leere zwischen ihnen, sagt das Tao Te King. Was den Schüler zum Könnenden macht, ist nicht die Lehre des Lehrers, sondern die reine Leere seines Höheren Selbst, in die Fülle und Können strömen wollen und müssen. Dieses Strömen löst der Lehrer aus - ein Lehrer wie Romeo.

Nach mehr als zwanzig Jahren gilt Stimme - Spiegel meines Selbst auch heute noch zu den Standardwerken der Literatur über ganzheitliche Stimmbildung.

Als Resonanz auf dieses Buch ergab sich eine ständig steigende Nachfrage nach seiner Stimmarbeit. Es entstanden Seminare/Workshops zum Thema Stimme in verschiedenen europäischen Ländern. Gleichzeitig bot sich ihm die Möglichkeit, individuelle Atemstrukturen (Atemtypen) in einer Art und Weise zu trainieren, dass die persönliche und musikalische Leistungsfähigkeiten bei Sängern und Instrumentalisten gefördert werden. Gemeinsam mit Renate Schulze-Schindler entwickelte er daraus eine Möglichkeit, Atemtypen für den Bereich der Musikpädagogik anwendbar zu machen.

Sonne, Mond und Stimme

Aus der Zusammenarbeit mit Renate Schulze-Schindler ergibt sich 1996 seine zweite Veröffentlichung: Sonne, Mond und Stimme (Aurum Verlag). Dieses Buch ist eine Herausforderung für die gesamte deutschsprachige Stimmbildungsszene. Für die Einen eine Offenbarung und die Antwort auf offene Fragen, für die Anderen eine Gelegenheit, die wissenschaftliche Beweisbarkeit einer Methode als oberstes Kriterium für deren Gültigkeit und Akzeptanz anzuführen. Das Modell der Atemtypen scheint insofern Angriffspunkt zu bieten, als eine mögliche Berechenbarkeit nach Sonne-Mond-Stand zum Zeitpunkt der Geburt dem analytisch-logischen Denken unbedingt zu widersprechen scheint. Allerdings zeigt die praktische Erfahrung mit mittlerweile mehreren tausend Sängern, Sprechern und Instrumentalisten, dass ein System selbst durch seinen Modellcharakter nicht an Gültigkeit verlieren kann, wenn es in seiner praktischen Anwendung funktioniert. Und genau das ist, was ein Arbeiten nach atemtypischen Gesichtspunkten bietet.

Das Forschen geht weiter und in den kommenden Jahren werden die Prinzipien des Integrativen Stimmtrainings einer sehr breiten Masse nahegebracht.

Die Musik des Körpers

Im Jahre 2009 erscheint sein drittes Buch unter dem Titel: Die Musik des Körpers (Aurum Verlag), in dem er noch einmal wesentlich auf die Besonderheiten des Integrativen Stimmtrainings und die Konsequenzen sowohl für den Menschen im Musiker, als auch für den Musiker im Menschen eingeht. Die Recherche internationaler Studien und Statistiken zeigen eine Deutlichkeit in der Problematik des Musikerberufes. Der Beruf des Orchestermusikers gehört zu den Top-Five der gesundheitsgefährdenden Berufe und auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Aussage revidiert, dass Musik gesundheitsfördernd sei. Die Problematik von Musikern ist evident und Integratives Stimmtraining leistet einen außergewöhnlichen Beitrag wenn es darum geht, diesen Schwierigkeiten zu begegnen.

Die Bücher von Romeo Alavi Kia sind im gut sortieren Fachhandel erhältlich.

Referenzen

Martin-Luther-Universität (Halle-Wittenberg), Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Mannheim), Hochschule für Musik Carl Maria von Weber (Dresden), Landeskonservatorium für Vorarlberg (Feldkirch), Konservatorium Wien Privatuniversität, Theater an der Josefstadt (Wien), Ensembletheater (Wien), Theater der Jugend (Wien), Theater Heilbronn, Theater Rote Grütze (Berlin), Freies Musikzentrum (München), Tanz- und Theaterwerkstatt (Ludwigsburg), Vokalsommerakademie (Eisenstadt), Workshop Hannover, Seegüetli (CH), Zentrum Neumühle (Tünsdorf), Freie Schule für Musik und Kunst (Bickenbach), Zentrum Schweibenalp (CH), EVTA (European Voice Teachers Association, Österreich), ESTA (European String Teachers Association), Master of Life - Geistiges Heil- und Schulungszentrum (Berlin), Österreichischer Gewerkschaftsbund (VÖGB), Arbeiterkammer Wien (SOZAK), Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG-KMSfB), Wiener Gewerkschaftsschule, BFI Niederösterreich, Puntigamer Brauerei, Wiener Kochsalon, Naturhistorisches Museum (Wien). Seit etwa dreißig Jahren Seminarleitung zu den verschiedenen Aspekten des Themas Stimme im gesamteuropäischen Raum.

 

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